Mittwoch, 2. Juli 2014

SchnabelinaHipBag Sew-Along Teil 3 - #Die aufgesetzte Tasche

Ich war jetzt sogar noch so motiviert, meinen Rückstand wirklich aufzuholen und auch noch die aufgesetzte Tasche zu nähen, die heute dran war.


Dieser Arbeitsschritt war schon etwas aufwändiger. Erstmal hab ich beim Annähen des Reißverschlusses wieder ziemlich "gepfuscht" (ich hab dafür einfach die Muße, es perfekt zu machen) und dann war das Kräuseln des vorher mit Vlieseline verstärkten Taschenteiles etwas fitzelig. Aber ich habs geschafft und bin stolz über das Ergebnis. Es ist zwar alles etwas windschief, aber das fällt mal wieder nur mir ganz besonders auf. 


Ich frage mich nur, warum an der Oberkante der aufgesetzten Tasche keine Paspel angenäht wird, ich persönlich fände das etwas schöner und vollständiger und werde das bei der nächsten HipBag ausprobieren.

Jetzt freue ich mich schon auf morgen und den nächsten Arbeitsschritt.

SchnabelinaHipBag Sew-Along Teil 2 - #Die Haupttasche - Der Reißverschluss

Also, heute war mein erster Tag des Sew-Alongs.


Heute ging es darum, die Haupttasche zu beginnen und den Reißverschluss zu nähen. Das war noch keine große Aufgabe, es besteht aus zwei Teilen, auf eines davon wird Vlieseline gebügelt, und dann wird noch der Reißverschluss eingenäht.

Ich bin da leider immer etwas zu schusselig und deshalb ist mein Reißverschluss nie schön gerade, sondern etwas wellenmäßig eingenäht. Aber ich sag mal, das gehört bei mir einfach so, und jemand anderem außer mir fällt das auch bestimmt nicht auf.

Das ist das Ergebnis:


Dienstag, 1. Juli 2014

SchnabelinaHipBag Sew-Along Teil 1

Spät, aber doch, hab ich mich auch dazu entschlossen, beim Sew-Along von der SchnabelinaHipBag mitzumachen.

Stoffe sind ausgesucht, Schnitt ist ausgedruckt und ausgeschnitten.

Paspel, Gurtband, Vlies, Steckschnalle und Reißverschlüsse werden morgen noch besorgt und dann versuche ich morgen Abend meinen Rückstand aufzuholen.

Vielleicht habt ihr ja Lust, mir beim Nähen über die Schulter zu schauen? Würde mich jedenfalls über Klicks auf meinen Blog freuen!


Mittwoch, 18. Juni 2014

Wie die Zeit vergeht...

Jössas, jetzt ist aber schon viel Zeit vergangen seit dem letzten Post!

Viel ist entstanden in dieser Zeit, nur hat sich nie die Zeit gefunden euch etwas davon zu zeigen. Das werde ich jetzt nachholen und verspreche auch, wieder regelmäßiger zu schreiben.

Also, da wäre mal meine erste Shelly aus dem tollen Streifenstoff der Stoffprinzessin. Der fühlt sich einfach super an, ganz weich und doch fest. Hier habe ich das erste Mal versucht zu raffen und es ging ganz gut, braucht aber schon noch etwas Übung.



Außerdem hab ich mir noch eine Toni aus einem schönen Stiefmütterchen-Stoff  (ebenfalls von der Stoffprinzessin) mit Bubikragen genäht. Sie ist etwas kurz geraten, aber ich denke für den Sommer ist sie ganz ok.



Für Theolino entstanden zwei 3/4-Hosen aus der letztjährigen Ottobre. Einmal aus dünnem Jeansstoff und einmal aus Leinen. Diese zwei Hosen mag ich sehr gerne und auch Theolino hat sich an die Länge gewöhnt und zieht sie mittlerweile sehr gerne an.







Weiters wurde Theolino mit einer Jerseyweste, einem Flanellhemd (erstmal aus Probestoff) und einer wendbaren doppelseitigen Jerseyweste ausgestattet.






Da mir in meiner Sommergarderobe noch eine lange, aber dünne Hose fehlte, hab ich mir eine nach einem älteren etwas abgeänderten Burda-Schnitt genäht. 





Der folgende Rock war eher eine glückliche Notlösung, da ich eigentlich vor hatte, mir ein Freestyle-Bandeau-Top aus diesem schönen Stoff zu machen. Da es dann aber nicht so aussah wie ich es wollte, hab ich es einfach mal als Rock angezogen und siehe da, er passte perfekt!





In der neuen Sommer-Ottobre war ein netter Pulli-Schnitt drin, den ich für Theolino dann auch gleich ausprobieren wollte. Er mag ihn sehr. Nur ich mag keine Streifenversäuberung ;)




Irgendwann hab ich mal in einem Stoffgeschäft ein Reste-Stück von einem Zickzackjersey mitgenommen. Wochen später hab ich dann in einem anderen Geschäft einen tollen Vespa-Jersey gefunden, der natürlich bei der familiären Vespa-Affinität unbedingt mit musste. Und zufälligerweise passen diese beiden Stoffe so toll zusammen (das Türkis ist absolut dasselbe), dass für Theolino ein superschönes T-Shirt daraus gemacht werden musste. Ich ärgere mich nur ein bisschen, dass ich es nicht länger gemacht habe, da es doch eher auf der kurzen Seite zu Hause ist.





Theolino brauchte für den Sommer auch noch einen Sonnenhut. Dafür habe ich einen schönen Baumwollstoff mit Retromuster gefunden. Der Schnitt ist Schnabelinas Mix-It und wendbar. Ein toller Schnitt, den ich sicher noch öfters nähen werde!





Und weil Theolino scheinbar gerade einen ziemlichen Wachstumsschub hatte, passen ihm seine Hosen obenrum zwar alle noch, aber sie sind nun alle Hochwasser geeignet. Deshalb habe ich mal Schnabelinas Hose ausprobiert und dabei auch gleich die Reste des Retrostoffes verarbeitet.





Die letzten Werke sind aus eher traurigem Anlass entstanden, da ich für eine Trauerfeier passende Kleidung brauchte. Den Stoff habe zu Hause liegen gehabt und bis jetzt nie so richtig gewusst, was ich damit anfangen soll, aber für den Anlass ist er genau richtig. Das Shirt ist wieder eine Shelly und der Rock ist das Freebook Jerseyrock von ki-ba-doo.





Entschuldigt bitte die schlechte Qualität der Fotos, ich werde mich bemühen, das in meinen weiteren Beiträgen zu verbessern.

Bis bald!

Samstag, 19. April 2014

Mein neuer Weggefährte

Jetzt ist es doch schon eine Zeit lang her, dass ich mich dazu entschlossen habe, mir mein Nähleben zu erleichtern und mir eine Overlock-Maschine zuzulegen. Nach langer Recherche, Einholen verschiedenster Meinungen und Vergleich der in Frage kommenden Maschinen, hab ich mich für eine Brother 1034D Limited Edition entschieden.

Das ist das gute Stück

Dann kam es so, dass ich mir das gute Stück gekauft habe und sie aber lange Zeit unberührt in der Ecke stand, weil gerade so viel zu tun war und ich keine ruhige Minute hatte, um mich eingehend mit dem Maschinchen zu beschäftigen.

Irgendwann war es aber so weit. Ich machte mich dran, mal das gefürchtete und viel verschrieene Einfädeln zu üben. Und siehe da, ich hatte von Anfang überhaupt kein Problem damit und hab das ganze in maximal zehn Minuten erledigt. Auch die Werkseinstellungen waren alle super passend, so dass ich sofort ohne weiteres Zutun einfach losnähen konnte.

Tja und was soll ich sagen? Ich frage mich, wie ich so lange ohne diese "Wundermaschine" auskommen konnte. Man spart sich mit dem Ding so viel Zeit! Zusammennähen und Versäubern in einem Schritt. In der Zeit, in der ich mit meiner normalen Nähmaschine ein Shirt genäht habe, schaffe ich jetzt zwei oder drei. Außerdem sehen die Nähte viel sauberer aus. Einzig das "Um-die-Kurve-Nähen" war erstmal noch eine Sache, die geübt werden musste. Beim Nähen von Runden wie bei Halsausschnitten oder Ärmelbündchen tu ich mir jetzt auch noch schwer, aber das wird auch noch. Mit jedem Stück, das auf der Ovi entsteht, werde ich sicherer im Umgang mit ihr.

Ich würde mich jederzeit wieder für diesen Schritt entscheiden und bin absolut glücklich mit meiner neuen Overlock.

3/4-Arm-Shirt als eins der ersten Stücke